Green City – München´s Antwort für mehr Umweltschutz

Fließt am Sendlinger Tor bald ein Stadtbach?

Alle, die meinen Blog kennen wissen, dass ich mich auch sehr für Umweltthemen einsetze, da das für uns Jugendliche ein wichtiges Thema ist. Auch bei uns in München gibt es eine Umweltorganisation, die sich genau dafür einsetzt. Green City setzt sich für ein grüneres München ein. Mit wichtigen und super Vorschlägen versuchen sie unsere Stadt noch gesünder und attraktiver zu machen.
Zwei Projekte von Green City gefallen mir besonders gut. Nämlich das Comeback der Münchner Stadtbäche und München als Radlhauptstadt.

Was dazu erst einmal sehr interessant ist, dass in München 175 Km Wasser in unterirdischen Bächen fließen, die aufgrund der Bebauung von der Oberfläche weichen mussten. Als ich nun von dem Plan der Umweltorganisation hörte, wollte ich mehr von Green City und ihren Zielen erfahren.

Dazu habe ich bei Green City nachgefragt. Zu dem Projekt Comeback der Stadtbäche war auch meine erste Frage. Wo in München wäre es möglich einen Bach an die Oberfläche zurück zu holen und welche Vorteile hätte das Projekt?
Green City: Das Projekt ist insofern konkret, dass Green City vor zwei Jahren eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben hat. Das heißt, um eine ordentliche Grundlage zu haben, wollten wir erst einmal rausfinden, ob das denn grundsätzlich möglich ist. Jetzt ist diese Studie fertig und das Ergebnis ist: In der Herzog-Wilhelm-Straße ist es tatsächlich möglich, den Bach an die Oberfläche zu holen. Momentan fließt er in etwa 4 Metern Tiefe, deswegen reicht es nicht, einfach den Boden zu öffnen. Mit Turbinen und der Energie, die das Wasser selbst erzeugt, könnten wir ihn aber trotzdem an die Oberfläche sprudeln lassen. Vom Beginn der Herzog-Wilhelm-Straße am Sendlinger Tor würde er dann bis zur Joseph-Spital-Straße fließen. Für die Umwelt wäre das natürlich auch gut! Wasser tut einer Stadt immer gut – sowohl für die Aufenthaltsqualität als auch für das Umgebungsklima. Wenn es in den kommenden Jahren wegen des Klimawandels nämlich immer wärmer werden wird, sind Bäche eine wichtige Möglichkeit, um das Umgebungsklima zu kühlen. Vielleicht hast Du das ja auch schon mal bemerkt: Im Hochsommer ist es z.B. an der Isar oder am Eisbach immer angenehmer als in einer Straße ohne Wasser.

Fotomontage – So könnte die Herzog-Wilhelm-Straße aussehen.

Foto: Quelle: Ingenieurbüro Patscheider und Partner/Oriana Taddeo

 

München als Radlhauptstadt finde ich ein schönes Ziel aber gerade für uns Schüler ist es manchmal reiner Horror (aufgrund der vielen Autos in den Straßen) mit dem Fahrrad durch die Stadt zu fahren. Wie kann man es sicherer machen?
Green City: Du hast recht, dass der Begriff „Radlhauptstadt München“ nicht immer wörtlich genommen wird. Vielmehr ist es ein ambitioniertes Ziel, das die Stadt seit etwa sieben Jahren verstärkt verfolgt. Seitdem hat sich auch schon einiges getan, zum Beispiel gibt es mittlerweile über 60 Fahrradstraßen, in denen Fahrräder immer Vorfahrt haben und sich Autos danach richten müssen. München ist damit

Livia Josephine

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