Gastartikel zum Thema Self-Publishing für Bücher von Autorin Simone Bauer

Alles was man über Self-Publishing wissen muss. Autorin Simone Bauer verrät ihre eigene Erfahrung und hat gute Tipps für alle die sich überlegen ihr eigenes Werk über Self-Publishing zu veröffentlichen.

Gastartikel:
„Butterflies – Die Göttin wird sich erheben“ ist mein erstes Self-Publishing, aber ich habe bereits viele Erfahrungen mit anderen Verlagen gesammelt. Seit einiger Zeit haben große Verlagshäuser ihren eigenen Service, was Self-Publishing betrifft. Man bekommt also ein Label, das ein wenig schöner als nur „Books On Demand“ klingt.

Zudem besteht die Möglichkeit, dass ein Lektor der dazugehörigen Verlagskette in die Skripte schnuppert und man mit viel Glück woanders veröffentlicht wird.
In der Regel ist Self-Publishing kostenfrei. Ich habe meine Veröffentlichung ja in einem Schreibwettbewerb des Diana Verlags gewonnen, daher waren bei meiner Premium Veröffentlichung zum Beispiel die Beschriftung der Buchrückseite und zehn Taschenbücher dabei. Eigentlich kann man sagen, dass die meisten Kosten wirklich mit dem Cover zu tun haben – die hat man aber im Prinzip beim Self-Publishing immer, wenn man nicht gerade selbst grafisch sehr gut bewandert ist.

Wichtig ist, zu sagen, dass man sich niemals auf einen „Druckkostenzuschussverlag“, kurz DKZV, einlassen sollte. Hier sprechen wir von Beträgen ab tausend Euro, die der Autor löhnt. Das ist in keinster Weise angemessen. Finger weg davon!
Im Internet gibt es viele Datenbanken, die darüber informieren, welcher Verlag seriös ist und welcher nicht. Wenn man sich bewusst dafür entscheidet, einem Lektor Geld zu geben, ist es natürlich etwas anderes, aber so ein Dienst ist bei Verlagen grundsätzlich inklusive und sollte keinen Cent kosten! Man zahlt sich an den gesamten Herstellungskosten dumm und dämlich und sitzt dann womöglich noch auf seinen Büchern, denn eins sollte jedem Autor bewusst sein: Der Markt ist unglaublich groß.

Ich bin mit meinem Self-Publishing sehr glücklich. Das große Plus ist, dass ich die komplette Kontrolle über Kurzbeschreibung, Covergestaltung und so weiter hatte. Der große Nachteil ist, dass die Beratung fehlt. So habe ich mit insgesamt vier Probelesern das Skript immer und immer wieder durchgearbeitet – nur um dann beim finalen Lesen erst festzustellen, dass ich meine Charaktere acht Tage hintereinander in die Schule geschickt habe 😉 Das Buch ist allerdings nur 180 Seiten lang – zu kurz für viele Verlagshäuser.
Ich bin der Meinung, wenn etwas rund ist – und viele lesen ja auch gerne einmal etwas zwischendurch -, dann passt das.

Livia Josephine

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