Kommentare zu: Littering. Die Vermüllung unserer Städte und Alternativen dagegen https://www.liviajosephine.de/2018/05/18/littering-die-vermuellung-unserer-staedte-und-alternativen-dagegen/ Sat, 28 Jan 2023 14:50:26 +0000 hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.1 Von: Manfred Ohm https://www.liviajosephine.de/2018/05/18/littering-die-vermuellung-unserer-staedte-und-alternativen-dagegen/#comment-38584 Sat, 28 Jan 2023 14:50:26 +0000 https://www.liviajosephine.de/?p=2560#comment-38584 die täter mit drakonischen geldstrafen zur kasse bitten wie in sin gapur wo ausspucken eines kaugummis 100 euro kostet

]]>
Von: Stephanie Schuhknecht https://www.liviajosephine.de/2018/05/18/littering-die-vermuellung-unserer-staedte-und-alternativen-dagegen/#comment-6875 Fri, 10 Aug 2018 14:18:07 +0000 https://www.liviajosephine.de/?p=2560#comment-6875 Liebe Livia,
ich finde es toll, dass Du Dich mit dem Thema Littering und Müllvermeidung auseinandersetzt.
Ich bin Stadträtin in Augsburg und bin schon ein kleines bisschen stolz auf unsere Stadt, weil ich finde, dass wir schon sehr viele Initiativen zur Müllvermeidung unterstützen und auf einem guten Weg sind.
Schon sehr lange organisiert der städtische Abfallreinigungsbetrieb (aws) jährlich die Aktion „sauber ist in“, bei der Augsburger Bürger*innen Grünflächen und Parks reinigen und dabei öffentlichkeitswirksam auf das Thema Littering aufmerksam machen. (Bilder unserer diesjährigen Aktion findest Du hier: https://peterrauscher.de/aufraeumen-beim-fruehjahrsputz-augsburg-sauber-ist-in/)
Zusätzlich gibt es bei uns in vielen Cafés und auch Bäckereien den Recup. Zu Beginn war es gar nicht so leicht die Betreiber der Gastronomie von den Konzept zu überzeugen. Unser Grüner Umweltreferent Reiner Erben hat hier viel Überzeugungsarbeit geleistet.
Außerdem unterstützen wir „Bring your own cup“, um die Menge der Einweg-To-Go-Becher zu reduzieren.
Viele Restaurants und Cafés sind außerdem Teil der Refill-Kampagne, die es ermöglicht in eigene Flaschen Leitungswasser abzufüllen.
Das Forum Plastikfreies Augsburg ist hier sehr aktiv und macht sehr erfolgreich mit Aktionen und Workshops auf die Möglichkeit ein plastikfrei(er)es Leben zu führen, aufmerksam.
Außerdem haben wir mit rutanatur (https://rutanatur.de/) auch einen verpackungsfreien Laden, der viele Leute anzieht.

Ich hoffe, dass sich noch mehr Leute mit dem Thema Müll- und Plastikvermeidung auseinandersetzen. Und Du leistest mit Deinem Blog sicher auch einen Beitrag dazu.

Vielen Dank dafür und weiterhin viel Erfolg!

Stephie Schuhknecht

]]>
Von: Livia Josephine https://www.liviajosephine.de/2018/05/18/littering-die-vermuellung-unserer-staedte-und-alternativen-dagegen/#comment-3953 Mon, 18 Jun 2018 16:33:33 +0000 https://www.liviajosephine.de/?p=2560#comment-3953 Als Antwort auf Charlotte Britz.

Danke für ihren Kommentar zu dem Thema. Das freut mich sehr, dass auch Saarbrücken an die Umwelt denkt. Die Aktion-Refill finde ich auch genial und hoffe, daß diese Aktionen in ganz Deutschlang mal ganz normal werden.

]]>
Von: Charlotte Britz https://www.liviajosephine.de/2018/05/18/littering-die-vermuellung-unserer-staedte-und-alternativen-dagegen/#comment-3951 Mon, 18 Jun 2018 16:11:31 +0000 https://www.liviajosephine.de/?p=2560#comment-3951 Liebe Livia,

auch in Saarbrücken kämpfen wir gegen Müll. Daher haben wir in diesem Jahr die Sauberkeits-Kampagne „Sauber ist schöner. Aus Liebe zu unserer Stadt.“ ins Leben gerufen. Dabei ziehen wir alle an einem Strang: Bürgerinitiativen, Schulen und Kindergärten, aber auch städtische Mitarbeiter setzen sich über ihre bestehenden Aufgaben hinaus mit einer Vielzahl von zusätzlichen Projekten und Maßnahmen tatkräftig für ein sauberes Stadtbild ein. Sie reinigen Straßen und Spielplätze, entfernen Graffitis von Wänden und Aufkleber von Schildermasten, verteilen Taschenaschenbecher und informieren an verschiedenen Orten in der Stadt zum Thema Sauberkeit. Darüber hinaus machen wir uns in der Stadtverwaltung Gedanken, wie Müll reduziert werden kann.

Auch in Saarbrücken beteiligen sich schon einige Cafés und Geschäfte an der Refill-Deutschland-Aktion. Sie bieten also an, dass sich alle ihre Trinkflasche kostenlos mit Wasser auffüllen können. Eine tolle, unkomplizierte Möglichkeit, die Umwelt zu schützen. Daher hoffe ich, dass künftig noch mehr mitmachen.

Viele Grüße aus Saarbrücken,

Charlotte Britz
Oberbürgermeisterin

]]>
Von: Livia Josephine https://www.liviajosephine.de/2018/05/18/littering-die-vermuellung-unserer-staedte-und-alternativen-dagegen/#comment-3862 Sat, 16 Jun 2018 18:48:19 +0000 https://www.liviajosephine.de/?p=2560#comment-3862 Als Antwort auf Gabriele Bauer.

Das freut mich sehr von der Rosenheimer Oberbürgermeisterin Frau Bauer zu hören und dass sie ihre Sicht zum Thema Littering darstellt. Das zeigt mir, dass das Thema gesehen wird und das ist das Wichtigste. Danke und liebe Grüße nach Rosenheim 😉

]]>
Von: Gabriele Bauer https://www.liviajosephine.de/2018/05/18/littering-die-vermuellung-unserer-staedte-und-alternativen-dagegen/#comment-3776 Thu, 14 Jun 2018 11:12:09 +0000 https://www.liviajosephine.de/?p=2560#comment-3776 Liebe Livia,

zunächst vielen Dank, dass Du Dich in Deinem Blog mit dem Thema Littering, also der Vermüllung unserer Städte auseinandersetzt. Das ist ein wichtiges Thema, in München genauso wie in Rosenheim.

Unser städtischer Baubetriebshof (BBH) ist das ganze Jahr über aufs Äußerste darauf bedacht, unsere Stadt sauber zu halten. Sollte die Innenstadt oder speziell unsere Naherholungsflächen nach einem warmen Sommerwochenende stärker verschmutzt sein, rückt der BBH auch zu zusätzlichen Säuberungsfahrten aus. Die Abfalleimer in der Innenstadt werden von den Kolleginnen und Kollegen ohnehin täglich geleert. Mit dem „Internet of things“ hoffe ich auf zukünftig noch mehr Effizienz: Die komro, unser kommunales Telekommunikationsunternehmen, baut in Rosenheim gerade ein drahtloses Netz mit Sensoren und Geräten auf, die z.B. als Füllstandsmelder in Abfalleimern eingesetzt werden können. Dann können diese bedarfsgerecht und zeitnah geleert werden.

Während das aber noch Zukunftsmusik ist, schlägst Du als schnelle Abhilfe vor, dass in den Städten noch mehr Abfalleimer aufgestellt werden sollten. Theoretisch eine gute Idee. Praktisch allerdings nicht, weil sich das im Stadtbild nicht wirklich gut macht. Ab und zu kommen Anregungen von Bürgerinnen und Bürgern, die sich an dieser oder jener Stelle einen weiteren Abfalleimer wünschen. Das wird bei jedem Einzelfall geprüft und bei tatsächlichem Bedarf unbürokratisch umgesetzt.

Wir in Rosenheim gehen aber auch noch einen anderen Weg. Wir setzen früher an: Seit vielen Jahren werden in Zusammenarbeit mit Kindergärten, den Grundschulen sowie einigen Mittelschulen „Rama-Dama“-Aktionen organisiert, bei denen KIGA-Gruppen oder Schulklassen rausgehen und in der Natur Müll sammeln. Dabei arbeitet die Stadt auch mit dem Kreisfischereiverein und dem BUND Naturschutz zusammen. Diese Aktionen sind vorbildlich, weil so bereits die Jüngsten lernen, Verantwortung für ihre Umwelt und für die Stadtgesellschaft zu übernehmen.

Parallel dazu ist die Werbung für ein verbessertes Umweltbewusstsein eine städtische Daueraufgabe. Unser Umweltamt veröffentlicht regelmäßig „Umwelt-Tipps“ in regionalen Medien und führt Beratungen zu abfallrelevanten Themen an Schulen und KITAs durch. Bei Bedarf erfolgt auch eine individuelle Beratung von Privathaushalten.

Du erwähnst auch die reCup GmbH, das deutschlandweite Pfandsystem für Coffee-to-go Mehrwegbecher. Dieses Unternehmen hat seinen Anfang bei uns in Rosenheim genommen. Hier haben die beiden Jung-Unternehmer mit ihrer Idee bereits im vergangenen Jahr den Rosenheimer Gründerpreis gewonnen.

Du siehst, Verwaltung, Kommunalpolitik, Wirtschaft und Stadtgesellschaft in Rosenheim arbeiten beim Thema Müllvermeidung und Müllentsorgung eng zusammen. Entscheidend ist am Ende aber das Verhalten jeder einzelnen Bürgerin und jedes einzelnen Bürgers. Wenn Alle konsequent auf vermeidbare Verpackungen verzichten, nachhaltig einkaufen (Qualität vor Quantität) und vor allen Dingen den verbleibenden Restmüll ordentlich in Mülltonne oder Wertstoffsammelstelle entsorgen würden statt z.B. einfach bei der nächtlichen Autofahrt das Fenster aufzumachen und die leeren Essenskartons und Getränkedosen hinauszuwerfen, wäre Littering kein Thema – überall auf der Welt.

Mit freundlichem Gruß aus Rosenheim

Gabriele Bauer
Oberbürgermeisterin

]]>