Der RTL Com.mit Award geht in eine neue Runde – Wie lief es seither für die Gewinner von 2017?

Der RTL Com.mit Award geht wieder in eine neue Runde. Im letzten Jahr habe ich mit meinem „Social Blog“ den 2.Platz gemacht. Vieles hat sich seitdem verändert und alle die mein Online-Magazin kennen, wissen das ja auch. Für mich war der Erfolg beim RTL Com.mit Award 2017 eine Bestätigung, dass ich was richtig mache.
Und auch das einwöchige Praktikum bei RTLinteractive, das ich dabei gewonnen habe hat meinen Wunsch später mal journalistisch zu arbeiten absolut bestärkt.

Ich konnte auch einen Tag lang Einblicke in die Produktion von „RTL Aktuell“ gewinnen und traf dabei wieder Peter Kloeppel. Auch hier habe ich sehr viel an neuem Wissen mitgenommen.

Bis zum 1. Juli 2018 kann man sich noch für den RTL Com.mit Award 2018: „#Netzhelden gesucht! Ihr macht die Welt besser“ anmelden.

In der Jury des Com.mit Awards 2018 sind u.a. RTL-Moderatorin Nazan Eckes, Buchautor Sebastian Fitzek und die YouTuber/Musiker „Die Lochis“. Schirmherr in diesem Jahr ist „Wer wird Millionär?-Moderator“ Günter Jauch.

Es gab aber auch zwei Gewinner beim Com.mit Award 2017. Das waren Marek Fink (Projekt: „Zeichen gegen Mobbing“, 1. Platz „Einzelperson“ und Felix Schönebeck (Projekt: „I love Tegel“, 1. Platz „Gruppe/Verein).

Was ist aus den Projekten der Preisträger geworden und gab es neue Impulse für die Projekte?

Marek FinkZeichen gegen Mobbing“:
Der erste Preis in der Kategorie „Einzelperson“ ging im vergangenen Jahr an Marek Fink aus Hildesheim. Mit seinem präventiven Konzept „Zeichen gegen Mobbing“ geht der Jurastudent gegen Mobbing an Schulen vor. Um mit den Schülern über das Thema Mobbing ins Gespräch zu kommen, erarbeitet er anhand der von den Schülern beantworteten Fragebögen ein eigens auf die jeweilige Schulklasse zugeschnittenen Vortrag.
Für Marek fing die nähere Beschäftigung mit dem Thema „Mobbing an Schulen“ schon in der elften Klasse an. Was im Rahmen einer Facharbeit entstand, hat sich zu einem eingeschriebenen Verein mit derzeit 20 Aktiven entwickelt. Denn Marek bewarb sich mit seinem Anti-Mobbing-Projekt zwar als Einzelperson, doch noch vor der Verleihung im September gründete sich der Verein „Zeichen gegen Mobbing e.V“. „Das waren zuerst Bekannte, die mich bei diesem Projekt unterstützen wollten. Nach und nach kamen aber auch andere Leute aus ganz Deutschland dazu, die sich für das Thema interessieren“, berichtet Marek.
Marek und die anderen Aktiven – sie alle sind unter 26 Jahre alt – haben sich Aufklärung, Sensibilisierung und Prävention zur Aufgabe gemacht. An den weiterführenden Schulen in Mareks Heimat Niedersachen konnten sie mit ihrem Konzept bereits Fuß fassen. Mittlerweile kommen auch erste Anfragen aus anderen Bundesländern. Ab August startet das erste Projekt an einer Grundschule. Und mithilfe des Preisgeldes soll das Projekt weiter auf nationaler Ebene ausgerollt werden.
Marek, der neben dem Preisgeld auch ein Praktikum in der Rechtsabteilung der Mediengruppe RTL gewonnen hat, will sein Jurastudium beenden. Wohin es mit seinem Projekt noch geht, weiß er nicht. „Mittlerweile investiere ich auf jeden Fall 2/3 meiner Zeit für den Verein und 1/3 für mein Studium.“

Felix SchönebeckI Love Tegel“:
In der Kategorie „Gruppen-Vereinspreis“ konnte sich das Projekt „I Love Tegel“ von Felix Schönebeck, Matty Hess und Paul Jaczek durchsetzen. Die Kiez-Initiative, die seit vergangenem Jahr auch ein Verein ist, wurde 2014 gegründet und setzt sich für ein besseres Leben in Berlin-Tegel ein. Die Jungs kämpfen zum Beispiel für rollstuhlgerechtere Straßen oder den Erhalt der Markthalle, pflanzen Blumen oder streichen die historische Telefonzelle aus der Nachbarstadt Greenwich. Auf Facebook konnten die Jungs so bereits über 12.000 Fans gewinnen.
Seit „I Love Tegel“ den „Com.mit Award“ gewonnen hat, hat sich vor allem in der öffentlichen Wahrnehmung vieles geändert. „Der Award war natürlich eine tolle Werbung für unser Projekt. Viele Leute hatten gar nicht auf dem Schirm, dass das alles komplett ehrenamtlich stattfindet“, berichtet der Vereinsvorsitzende Felix. So sei die Initiative mittlerweile in allen gängigen Berliner Medien präsent und sogar private und öffentlich-rechtliche TV-Sender wollen Felix und seine Mitstreiter für Beiträge interviewen.
Die 2.500 Euro Preisgeld wollen die Jungs in Form von mehreren kleinen Beträgen in verschiedene soziale Projekte investieren. „Da wir bis jetzt noch keine Rechtsform hatten, konnten wir mit dem Preisgeld noch nicht hantieren. Wir hoffen, dass wir bis zum großen Hafenfest im Juli ein eingetragener Verein sind und dann auch vielleicht die erste Spende offiziell übergeben können“, so Felix. Mit der GoPro, die alle Erstplatzierten erhalten haben, werden einige der Videos auf Social Media gefilmt.
Außerdem hatten Felix und seine Mitstreiter die Gelegenheit, Comedian Bülent Ceylan im Rahmen seiner Tour persönlich zu treffen und sich von ihm Input einzuholen. „Das Treffen war deutlich besser und viel länger als gedacht. Man hat gemerkt, dass er sich im Vorfeld wirklich mit dem Thema beschäftigt hat und so konnten wir uns gut austauschen. Wir stehen weiterhin mit ihm in Kontakt und vielleicht besteht ja die Gelegenheit, mal eine gemeinsame Aktion zu machen.“

Das Finale des RTL Com.mit Award 2017

Livia Josephine

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden .

Hinweis: Bei Kommentar-Abgabe werden angegebene Daten sowie IP-Adresse gespeichert und ein Cookie gesetzt (öffentlich einsehbar sind - so angegeben - nur Name, Website und Kommentar). Alle Datenschutz-Informationen dieser Website gibt es hier zu sehen.