Der Klimawandel und das Plastikmüllproblem in Bayern. So sieht der Umweltminister Dr. Marcel Huber das Plastikmüllproblem und den Klimawandel

Ich habe schon sehr viel über das Plastikabfallproblem in den Weltmeeren und deren Folgen sowie den Klimawandel geschrieben. Denn das sind Themen die uns Jugendlichen am Herzen liegen, weil es hier auch um unsere Zukunft geht.

Umweltprobleme mit ökologischen Folgen – Eine große Sorge der heutigen Jugend

Jedes Jahr gelangen Millionen Tonnen von Plastikmüll in die Meere was natürlich zwangsläufig ein globales Umweltproblem mit ökologischen Folgen nach sich zieht. Schätzungsweise spült alleine der Rhein jedes Jahr etwa 200-500 Tonnen Plastik in die Nordsee. Und das sogenannte Littering, also das Vermüllen von öffentlichen Plätzen kennt auch schon jeder.

Klimawandel heißt Klimaerwärmung und wie mir mal der bekannteste deutsche Klimaforscher Prof. Dr. Mojib Latif mitteilte ist der CO2-Ausstoß in Deutschland noch immer viel zu hoch. Die Folgen einer Klimaerwärmung wären nicht nur bei uns in Deutschland, sondern auf der ganzen Welt enorm.
Temperaturen weit über 30°C. Außerdem werden Starkniederschläge zunehmen und in der Folge Überschwemmungen. In vielen Gegenden der Erde werden sich die Lebensbedingungen extrem verschlechtern.

Als junge Münchnerin stelle ich mir natürlich die Frage wie mein Bundesland Bayern jetzt und in der Zukunft damit umgeht. Denn ich möchte wissen wie der bayerische Umweltminister Dr. Marcel Huber von der CSU die Probleme mit dem Plastikmüll sowie den Klimawandel sieht. Denn eines ist klar. Es muss was dagegen gemacht werden.

Und der bayerische Umweltminister hat mir dazu seinen klaren Standpunkt mitgeteilt.

Umweltminister Dr. Marcel Huber über das Plastikmüllproblem:
Plastikmüll tritt in der Natur und in unseren Gewässern zunehmend auf. Hier müssen wir gemeinsam gegensteuern. Ein ‚Weiter so‘ als Wegwerfgesellschaft darf es nicht geben. Im Mittelpunkt stehen dabei Ansätze, die Bevölkerung für das Thema zu sensibilisieren und für einen bewussten Verzicht auf Plastik im Alltag zu werben. Wir wollen die Menschen mitnehmen und ihre Köpfe erreichen. Jedes Plastikteilchen in der Umwelt ist eines zu viel. Zum Thema Mikroplastik in Gewässern laufen aktuelle Forschungsprojekte. Erste Ergebnisse zeigen, dass Mikroplastik auch in bayerischen Gewässern zu finden ist. Dieser Mini-Müll ist eine große Herausforderung. Ein nachhaltiger und schonender Umgang mit wertvollen Rohstoffen muss im täglichen Leben zur Selbstverständlichkeit werden. Was wir brauchen, sind wirkungsvolle Anreizsysteme zur Vermeidung von Plastikabfällen und Ansätze, Kunststoffprodukte besser im Wirtschaftskreislauf zu halten. Hier ist der Bund gefordert, entsprechende Konzepte zu entwickeln. Plastikabfall zu vermeiden ist aktiver Gewässerschutz.

Umweltminister Dr. Marcel Huber über den Klimawandel und den drei Säulen beim Klimaschutz:
Der Klimawandel ist Fakt. Die Anpassung an die Folgen des Klimawandels ist eine zentrale Zukunftsaufgabe der heutigen Zeit. Auf allen Ebenen, von der Wirtschaft bis hin zu den Kommunen. Mit einem Bündel von Maßnahmen: vom Hochwasserschutz bis hin zum energieeffizienten Bauen. Wir bauen auf einen Klimaschutz mit allen Menschen. Wirklich erfolgreichen Klimaschutz kann es nur geben, wenn die Menschen und alle Beteiligten mitziehen. Wichtig ist, dass gehandelt wird. In Bayern stehen wir beim Thema CO2-Ausstoß schon gut da. Die energiebedingten CO2-Emissionen in Bayern liegen aktuell bei jährlich knapp unter 6 Tonnen pro Kopf – ein Drittel weniger als im Bundesdurchschnitt. Wir setzen beim Klimaschutz in Bayern auf drei Säulen: Die Reduktion der klimaschädlichen Treibhausgase, die Anpassung an unvermeidbare Folgen des Klimawandels und die Forschung für ein solides wissenschaftliches Fundament.

Livia Josephine

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