Ein kleiner Überblick über die Pflichtangaben auf Lebensmittelverpackungen

So müssen Lebensmittelverpackungen aussehen und das muss alles drauf stehen. Ich möchte damit nur einen kleinen Überblick schaffen, da es vielleicht nicht jedem wirklich klar ist, was alles auf einer Verpackung stehen muss.

Eine kurze Zusammenfassung:

Grundsätzlich ist die Kennzeichnung von Lebensmitteln durch die Europäische Union vorgegeben, sodass einheitliche Maßstäbe in allen Mitgliedstaaten der EU gelten.

Das ist nun auch der Grund, warum die Hersteller verpflichtet sind, eine Reihe von Angaben in gut lesbarer Form auf den Verpackungen anzubringen.

Die verpflichtenden Angaben auf verpackte Lebensmittel sollen die Kaufentscheidung erleichtern und den Verbraucher schützen. Die Käufer sollen schnell und einfach erkennen, woraus die Lebensmittel bestehen.

Die Pflichtangaben beinhalten folgende Punkte:

Als erstes natürlich die Bezeichnung des Lebensmittels. Neben dem Mindesthaltbarkeitsdatum sind noch die Nährwertkennzeichnung (ev. auch der Alkoholgehalt), die Nettofüllmenge und der Name sowie die Anschrift des Unternehmens anzugeben.

Ein wichtiger Punkt sind noch die Zutaten und alle Stoffe die Allergien oder Unverträglichkeiten auslösen können. Diese Zutaten müssen wiederum absteigend nach ihrem Gewichtsanteil zum Zeitpunkt der Herstellung aufgelistet werden. Die Hauptzutat muss also am Anfang stehen.

Nach der Lebensmittel-Informationsverordnung (LMIV) müssen deshalb stets die 14 häufigsten Auslöser von Allergien und Unverträglichkeiten angegeben werden, falls natürlich vorhanden.

Die 14 häufigsten Auslöser für Allergien und Unverträglichkeiten sind folgende:

1.Glutenhaltiges Getreide: Weizen (wie Dinkel und Khorasan-Weizen), Roggen, Gerste, Hafer oder die Hybridstämme davon.

2.Krebstiere

3.Eier

4.Fische

5.Erdnüsse (sind biologisch keine Schalenfruchte, sondern gehören zu den Hülsenfrüchten (wie z.B. die Erbse)

6.Sojabohnen

7.Milch (einschließlich Laktose)

8 Schalenfrüchte: Mandeln, Haselnüsse, Walnüsse, Pecannüsse, Paranüsse, Pistazien, Macadamia- oder Queenslandnüsse.

9.Sellerie

10.Senf

11.Sesamsamen

12.Schwefeldioxid und Sulphite (ab 10 Milligramm pro Kilogramm wie in Tafeltrauben oder Liter in Wein)

13.Lupinen (eine krautige Pflanze deren Samen hochwertiges Eiweiß enthält)

14.Weichtiere (z.B. Muscheln oder Schnecken)

Im Detail gibt es natürlich noch viele weitere Verpflichtungen. Eine ausführliche Beschreibung der Kennzeichnungspflicht ist HIER zu lesen.

Und wenn jetzt die Lebensmittelverpackungen nicht mehr aus Plastik, sondern aus umweltfreundlichen Alternativverpackungen bestehen würden, wäre das alles noch perfekter.

Stand: 01.2019

Livia Josephine

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