Sind Frauenmagazine diskriminierend?

Was haben eigentlich Frauenmagazine mit Diskriminierung zu tun?

Wenn man genauer hinschaut und sich mal Gedanken über die Themen in Frauenmagazinen macht, fällt einem schon vieles auf. Die schnellsten Rezepte, leckere Abnehmtricks, Klatsch und Tratsch und Haushaltstipps. Hallo?! Als ob sich Frauen nur für das Kochen und für die Promis interessieren würden. Ich denke die Zeitungen beziehungsweise Magazine beziehen sich offensichtlich auf den relativen Stellenwert der Frau in der Gesellschaft und so etwas macht mich nicht nur traurig, sondern macht mich auch nachdenklich. Dürfen sich Frauen in den Augen der Magazin-Macher (männlich?) nicht für Politik oder Fußball interessieren, sondern wirklich nur für Streuselkuchen?

Es fängt ja eigentlich schon alles im Kindesalter an. Die Mädchen bekommen Lilly Fee Zeitschriften und die Jungs natürlich Bob der Baumeister zu lesen. Wäre ja auch komisch den Jungs plötzlich ein glitzerndes, pinkes Heft in die Hand zu drücken. Aber da sieht man wieder die geschlechtstrennenden Magazine, die von der Gesellschaft so übernommen wurden. Was wäre dann wenn ein Junge sich nicht für Bob, sondern für Lilly interessieren würde?

In meinen Augen sind diese geschlechtstrennenden Zeitschriften zu überdenken, denn man kann das tatsächlich auch diskriminierend sehen und fördert das typische Klischee einfach nur. Es gibt genügend Männer die sich für Haushaltstipps interessieren und nicht alles über Motorräder wissen wollen. Wir leben doch in einer offenen und toleranten Gesellschaft, in der alles möglich ist und in der keine Geschlechtstrennung herrscht.

Ich verteufle hier keine Frauen-oder Männermagazine, sondern will einfach nur zeigen, dass die Zeit dieser Zeitschriften vielleicht langsam vorbei sein sollte? In meinem Kommentar wollte ich einfach mal zeigen, dass man sich diese Frage durchaus mal stellen kann.

Livia Josephine

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