Corona hat Mobbing in der Schule verändert

Corona hat nicht nur das Lernen verändert. Homeschooling, also der digitale Unterricht vor dem Bildschirm hat auch Mobbing verändert.

Die aktuelle Studie „Cyberlife III“ bestätigt die offensichtliche Wahrnehmungen, dass Cybermobbing in dieser Zeit deutlich zugenommen hat. Zugleich erhöhen die Kontakteinschränkungen das Risiko der Vereinsamung für jene Schüler/innen, die bereits vor der Pandemie wenig soziale Kontakte hatten.

2020 waren fast zwei Millionen Schüler und Schülerinnen von Cybermobbing betroffen.

Das erhöhte Aufkommen von Cybermobbing in diesem Jahr, spürte auch der Verein „Zeichen gegen Mobbing“.

Normalerweise betreut „Zeichen gegen Mobbing“ Schüler/innen die in der Schule Opfer von Mobbing wurden. In diesem Jahr meldeten sich auch Kinder und Jugendliche, die in ihrem familiären Umfeld regelmäßig Gewalt ausgesetzt waren.

Mit dem Wegfall der Schulpräsenz verloren diese Schüler/innen nicht nur eine wichtige Bildungsstütze, sondern auch einen Ort der Sicherheit. Da es in Schulen, im Gegensatz im privaten Umfeld, viele Anlaufstellen gibt.

Deshalb bietet „Zeichen gegen Mobbing“ besonders auch über die Feiertag eine Instagram-Sprechstunden an. Direktlink!


Livia Josephine

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