Klimaerwärmung und das langsame Aussterben der Eisbären

Die nächste Tierart ist im Begriff auszusterben. In der freien Wildbahn leben heute nur noch etwa 25.000 Eisbären. Freie Wildbahn heißt bei Eisbären der Nordpol. Und das ist das Problem. Durch die Klimaerwärmung zieht sich das Eis am Nordpol immer mehr zurück. Und somit auch der Lebensraum dieser Tiere. Weniger Lebensraum heißt nun auch mal weniger Nahrung. Halbverhungerte Eisbären sind in Teilen dieser Region jetzt schon zu beobachten.

Klimaforscher Prof. Dr. Mojib Latif vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum geht davon aus, dass das arktische Meereis im Sommer gegen Ende des Jahrhunderts ganz verschwunden sein wird. LINK Zum Artikel!

Der Fisch fängt immer am Kopf zu stinken an.

Die aktuellste Studie, in der wissenschaftliche Fachzeitschrift „Nature Climate Change“ bestätigt diese Meinung. LINK zum Artikel!

Das heißt jetzt eigentlich nur, dass etwa im Jahr 2100 die letzten Eisbären verschwunden sein werden, genau wie das Eis. Wie wir wissen ist der Point of no Return am Nordpol schon erreicht.

Der Klimawandel nimmt uns immer mehr Tiere auf unserem Planeten. Neben den Koalas in Australien werden nun auch die Eisbären langsam von unserem Planeten verschwinden und das sind leider nicht die einzigsten. Die Tierparks werden in Zukunft eine immer wichtigere Rolle einnehmen. Ja, leider einnehmen müssen.

Die Verantwortlichen für die Klimaerwärmung, wie zum Beispiel die Kohleindustrie verschwendet hierzu nicht den geringsten Gedanken. Dass die Politik hierzu nicht schon längst gehandelt hat, zeigt nur wieder, wie viel Macht die Lobbyisten in der Politik haben. Wie heißt das Sprichwort: Der Fisch fängt immer am Kopf zu stinken an. Na ja, zumindest so lange es überhaupt noch Fische gibt. Denn der Plastikmüll in den Weltmeeren, macht das Überleben der Meerestiere auch nicht einfacher.

Aber was denken sich dabei die Lobbyisten? Geld stinkt nicht!

Livia Josephine

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