We are the world – Meine Gedanken über Klimawandel, Atomenergie und Umweltschutz

Für mich als Jugendliche sind die Themen Klimawandel, Ausstieg aus der Atomenergie und Umweltschutz sehr wichtig. Deshalb will ich hier mit diesem Post zeigen, dass ich mich mit dem Thema sehr auseinandersetze und vor allem möchte ich, dass das Thema nicht vergessen wird. In der Zukunft müssen wir Kinder und Jugendliche in der Welt leben, die uns überlassen wird. Ich möchte mit diesem Post nur zeigen, was ich als Jugendliche darüber denke und habe mir dafür auch prominente und fachliche Unterstützung geholt. Für mich war es wichtig viele Meinungen über diese Themen zu bekommen, damit ich mir auch eine eigene Meinung bilden kann.

Die Klimaerwärmung ist nur ein Schwindel – Das sagte zumindest mal Donald Trump. Weiß er somit mehr als alle anderen Klimaforscher?
Nein!
Das hat mir der deutsche Umweltpreisträger und Deutschlands renommiertester Klimaforscher Mojib Latif auf meine Nachfrage so bestätigt.

Herr Latif: Herr Trump hat Unrecht. Es gibt einen großen Konsens in der internationalen Gemeinde der Klimaforscher/innen, dass der Hauptgrund für die globale Erderwärmung der Mensch ist. Das kann man auch in den Berichten desWeltklimarats (IPCC) HIER nachlesen. Wir stoßen enorme Mengen von sog. Treibhausgasen aus und diese erwärmen die Erde, ein Zusammenhang, den wir seit über 100 Jahren kennen.

Als ich diesen Bericht des Weltklimarats gelesen habe fiel mir auf, dass es für die Klimaveränderung eigentlich zwei Gründe gibt. Nämlich den Menschen und die natürliche Veränderung.

Die natürlichen Veränderungen im Bezug auf das Klima kann man natürlich nicht beeinflussen aber man kann doch an den Gründen was ändern, wo wir Menschen beteiligt sind.
Ich glaube, dass der Smog wie er in Peking des öfteren vorkommt, die Nuklearkatastrophe von Fukushima oder der ganze Plastikmüll in unseren Weltmeeren nicht unbedingt das gesündeste für unseren Planeten ist.
Der Smog ist für mich ein Beweis, dass einfach zu viele Autos – zu viele Schadstoffe ausstoßen.

Wie mir dazu auch der Bundesvorsitzende der Grünen Herr Cem Özdemir in einem Interview mal geschrieben hat wären Elektroautos und Strom aus Sonne und Windenergie eine absolut vernünftige Alternative zu Kohle- und Atomkraftwerke.

Das sehe ich genau so – Strom aus Sonne und Wind ist doch genial, es verpestet nicht unsere Luft oder ist auch sonst nicht schädlich für uns Menschen. Daher ist Cem Özdemir genau wie ich auch für den schnellen Ausstieg aus der Atomenergie. Wie die Nuklearkatastrophe von Fukushima gezeigt hat, ist mir diese Form von Energiegewinnung einfach viel zu gefährlich.

Außerdem fragte ich Herrn Özdemir als Politiker mit Einblick noch, was bei den ganzen Klimakonferenzen außer unendliche Diskussionen alles rausgekommen ist.
Herr Özdemir dazu: Das stimmt, es wurde schon sehr viel geredet. Sicher wird es auch noch viele Konferenzen geben müssen. Die jüngeren Generationen sind sich viel klarer darüber, dass wir endlich aufhören müssen, gegen unseren Planeten zu wirtschaften. Leider ist das noch nicht bei allen angekommen. Aber es gibt auch schon Erfolge. Nach den Verhandlungen von Paris haben 74 Nationen in einem Klimavertrag beschlossen, die Erderwärmung auf deutlich unter 2 Grad zu begrenzen. Das ist doch was.

Da das Klima keine Grenzen kennt, war es für mich nicht nur interessant was der deutsche Bundesvorsitzender der Grünen Herr Özdemir, sondern auch die österreichische Parteichefin der Grünen Frau Eva Glawischnig über die Klimakonferenzen sagt.
Frau Glawischnig: Klimakonferenzen waren seit jeher ein wichtiges Instrument und haben das Thema Klima und Klimawandel fix ins das Bewusstsein der Menschen verankert. Die Weltklimakonferenz in Paris hat überhaupt Historisches geschafft: Erstmals haben sich die Staaten der Erde auf einen verbindlichen Klimavertrag geeinigt. Er wurde in überraschend schneller Geschwindigkeit von vielen Staaten der Erde, darunter USA, China, Indien und die gesamte EU, ratifiziert und wurde daher früher als erwartet geltendes Recht und damit für alle Staaten bindend. Schon alleine das zeigt die große Dynamik im internationalen Klimaschutz. Um den Weltklimavertrag umzusetzen, müssen alle Staaten dieser Welt ihre Ärmel hochkrempeln und sofort beginnen, Klimaschutzmaßnahmen zu setzen. Konkret für Österreich bedeutet das, die Energiewende aktiv voranzutreiben und klimaschädliche Energie hinter sich zu lassen.

Genau das denke ich auch und vor allem auch eine Idee der österreichischen Grünen finde richtig gut. Nämlich in der Schule dem Thema mehr Raum zu geben also Klimaschutz durch Bildung. Aber unsere Umwelt kann man noch anders schützen.

Der bekannte deutsche Karikaturist Jürgen Tomicek hat schon öfters mit seinen Zeichnungen darauf hingewiesen. Die besten Zeichnungen davon habe als Unterstützung für meinen Post bekommen. Besonders gut finde ich seine treffende Zeichnung mit der Plastiktüte als angreifender Hai (unten zu sehen).

Umweltschutz ist daher für mich auch ein wichtiger Punkt. Gerade die Umweltverschmutzung als Raubtier zu zeichnen finde ich genial. Ich sehe immer wieder, dass Menschen achtlos etwas auf die Straße werfen oder auch die ganzen Plastikverpackungen für Lebensmittel oder sonstiges ist teilweise echt übertrieben.

Ich bin nur eine ganz normale Jugendliche und Schülerin und möchte mit diesem Post auch nur meine Gedanken zeigen, wie wichtig das Thema für unsere Zukunft ist. Es gibt viele Meinungen über das Thema und wie sich letztendlich alles in den nächsten Jahren entwickelt, weiß ich natürlich nicht. Aber was ich sagen kann ist – Hey, wir haben doch nur diese eine Welt – bitte nicht vergessen!

Zum Schluss möchte ich mich auch bei allen bedanken die mir bei meinem Post geholfen haben wie Karikaturist Jürgen Tomicek, Klimaforscher Mojib Latif, Grünen Politiker Cem Özdemir und Eva Glawischnig und bei allen anderen Menschen die mich dabei unterstützen und meinen Post teilen.

Auch das Online-Magazin Spezialinfo hat den Post und mich dazu mal vorgestellt. –LINK

Livia Josephine

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