Die Bewerbung: Hacks und Tipps – Die Visitenkarte für dein neues Leben nach der Schule

Eine gute Bewerbung ist unersetzlich, wenn du deinen Traumjob bekommen willst. Grundsätzlich ist es egal, ob du deine Bewerbung per Post oder über E-Mail abschickst. Das kommt auch auf dem jeweiligen Betrieb darauf an. Informiere dich lieber vorher, ob das Unternehmen hierzu eine Prämisse hat. Moderne Unternehmen bieten auch schon Bewerbungen über einen Barcode an. Dann einfach scannen und loslegen.

Aber egal ob du eine digitale oder klassische Bewerbung schreibst, ist eine Bewerbungsmappe unerlässlich. Und sie zu erstellen, erfordert zwar etwas Zeit, aber deine Mühe wird sich lohnen. Denn der erste Eindruck ist einfach der Wichtigste.

Bewerbungsmappe Seite 1:

Die erste Seite deiner Bewerbungsmappe ist das sogenannte Anschreiben. Auf dieser Seite schreibst du deine Anschrift, Empfänger und den Ansprechpartner. Also, wenn du schon weißt, dass man eine Bewerbung z. B. an den Juniorchef XY schreiben soll, dann ist das auch dein Ansprechpartner.

Im Anschluss schreibe über deine Motivation in Bezug auf das Unternehmen und der Tätigkeit, für die du dich bewirbst. Und umso individueller du darüber schreibst, um so glaubwürdiger wirst du werden. Da hilft es natürlich, sich über die Firma und der Tätigkeit, für die du dich bewirbst, zu informieren.

Zum Schluss die Grußformel und deine Unterschrift.

Bewerbungsmappe Seite 2:

Das zweite Blatt wird dein Lebenslauf. Der wird bei deiner ersten Bewerbung direkt nach der Schule nicht zu üppig ausfallen, aber wichtig ist er trotzdem. Denn nach den Jahresdaten deiner Schulausbildung und dem erreichten Schulabschluss (Zeugnis in Kopie), kannst du noch ein paar Bonusinfos unterbringen.

Wie Zusatzqualifikationen z.B. das kleine und große Latinum. Oder vielleicht hast du einen Kochkurs oder Fotokurs in deiner Schule erfolgreich abgeschlossen. Diese Informationen sind aber auch abhängig, für welchen Beruf du dich bewirbst. Wenn du dich für die IT-Branche interessierst, dann ist ein Kochkurs eher unwichtiger zu erwähnen.

Positiv zu erwähnen sind dagegen diverse Praktika. Wenn du Hobbys oder spezielle Interessen hast, kannst du sie hier auch einfügen. Ein Mannschaftssport kann auch positiv bewertet werden, weil du dadurch Teamfähigkeit vermittelst. Wenn allerdings deine Hobbys eher aus Zocken oder Freunde treffen bestehen, dann würde ich das nicht unbedingt so erwähnen.

Aber etwas anderes ist dafür noch sehr wichtig auf der Seite des Lebenslaufs. Das Foto von dir. Und nicht vergessen, das ist das erste Bild, das die Firma von dir zu sehen bekommt. Zusammen mit der schriftlichen Beschreibung von dir entsteht somit ein erster Eindruck von dir. Und der sollte doch so positiv wie möglich sein. Daher ist es auch immer überlegenswert etwas Geld für einen Fotografen zu investieren. Denn ein professionelles Foto zeigt auch eine gewisse Ernsthaftigkeit deiner Bewerbung.

Zum Abschluss überprüfe deine schriftlichen Unterlagen nach Rechtschreibfehler. Das kann nie schaden.

Letzte Vorbereitung:

Bevor du die Bewerbung nun losschickst, bedenke noch eines. Denn das Unternehmen wird sich auch online über dich informieren. Und wenn man im Netz Partyfotos o.ä. von dir entdeckt, kann das schon ein Ausschlusskriterium sein. Aber genau so kann das im umgekehrten Fall passieren. Denn wenn ein zukünftiger Arbeitgeber Hinweise über ehrenamtliche Arbeit oder soziales Engagement von dir entdeckt, dann kann das schon die halbe Miete für dich sein. So gesehen hat deine Online-Präsenz in social Media auch einen großen Einfluss auf deine Bewerbung.

Und wenn du diese ersten Hürden meisterlich genommen hast und du zu einem persönlichen Gespräch eingeladen wirst, kann ich dir nur einen guten Tipp mitgeben. Sei einfach immer du selbst. Nur so wirkst du auch authentisch und damit habe ich die besten Erfahrungen gemacht. 

Somit wünsche ich dir viel Erfolg für deinem neuen Lebensweg.

Livia Kerp

Livia Josephine

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