Livia´s Buchvorstellung: Wie ich aus Versehen fast berühmt wurde

Meine Buchvorstellung kümmert sich heute um das das Jugendbuch von Silke Schellhammer: „Almost FAMOUS – Wie ich aus Versehen fast berühmt wurde“. Und dazu gibt es auch ein Interview mit der Autorin zu lesen, wie sie auf die Idee kam, dieses Buch zu schreiben.

Zum Inhalt:
Die 12jährige Zoe ist gerade mit ihrer Familie umgezogen und in der neuen Schule ist sie die „Neue“ und gehört nirgends dazu. Ihre Mitschüler zeigen auch kein großes Interesse an ihr, doch das will sie ändern. Spontan kommt ihr dann die Idee, einen berühmten Vater einfach zu erfinden. Mit viel Aufwand schafft sie eine neue Identität, ihr Vater ist der berühmte Schauspieler Alex Vingar. Ihre Mitschüler zeigen nun Interesse, nur leider nicht an Zoe selbst, sondern an ihrem Vater und seinem Promi-Leben. Jetzt hat Zoe natürlich ein Problem, denn wie kriegt sie nun wieder die Kurve und kann sich vom Lügenvater verabschieden?

Mein Fazit:
Die Geschichte ist für Zoe natürlich sehr verzwickt aber wer wissen will ob und wie sie es schafft, sich aus dieser Situation zu befreien, der muss das Buch natürlich lesen. Das Schöne an dem Buch ist, dass die Geschichte nicht nur sehr humorvoll ist, sondern auch zum Nachdenken anregt.
Für mich ist das Buch vom Ars Edition Verlag mit 208 Seiten von 10 – 14 Jahren zu empfehlen. Denn es liest sich sehr flüssig und die Geschichte zeigt auch und zwar sehr humorvoll, dass Lügen eben keine Lösung für Probleme ist. Es ist fast so eine Art modernes Lügenmärchen mit einer ganz klaren altersgerechten Botschaft.

Mein Autoreninterview:

Wie bist du auf die Idee für die Geschichte zu diesem Buch gekommen?‘
Silke Schellhammer: Zuerst einmal – Ich war selbst ein Kind, dass schneller Geschichten „aufpeppte“, als ich über die Konsequenzen nachdenken konnte. Allerdings bin ich nie in ein so großes Dilemma wie Zoe gerutscht. Außerdem dachte ich mir, viele, und da nehme ich mich selbst gar nicht aus, lassen sich von einem gewissen Status und Äußerlichkeiten beeindrucken. Das baut natürlich jede Menge Druck auf, diesen Beurteilungskriterien zu entsprechen. Und auch wenn „Wertevorstellungen“ ein echt strapaziertes Wort ist, bin ich der Meinung, jeder sollte mal ein, zwei Gedanken darauf verschwenden, warum er einen anderen Menschen schätzt und ihn zum Freund hat. Und da fände ich es echt traurig, wenn nur irgendwelche oberflächliche Argumente zusammenkommen würden. Denn genau mit der Festlegung solcher Maßstäbe, haben wir es in der Hand, die Gesellschaft zu formen, in der wir auch leben möchten.

Wie lange dauerte es von der Idee bis zur Veröffentlichung?
Silke Schellhammer: Ich glaube das waren ungefähr ein bis eineinhalb Jahre.

Du hast das Buch deiner Oma gewidmet. Gibt ein einen Grund dafür:
Silke Schellhammer: Das Buch ist meiner Oma gewidmet, weil ihr die Figur im Buch sehr nachempfunden ist. Sie war eine echt grandiose Frau, die mich mit ihrer unkonventionellen Art und schrägen Ansichten extrem geprägt hat. Meine Schwester und ich hatte wirklich viel Spaß mit ihr, da sie super Geschichten erzählen konnte und ihr einfach nichts peinlich war. Außerdem war sie der großherzigste Mensch, der mir je begegnet ist. Ihrer Lebensmotto „Jedem Kind sein Luftballon“ hat mir schon ganz früh vermittelt, dass man nicht alles verstehen muss, was andere glücklich macht, sondern sich einfach nur mitfreuen kann.

Livia Josephine

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