Fotointerview mit „Alles was zählt“ Schauspieler Daniel Buder

Schauspieler Daniel Buder wollte ich unbedingt mal kennenlernen, nicht nur weil mich interessiert warum er aus der Serie „Alles was zählt“ ausgestiegen ist, obwohl er als Bösewicht sogar Fanliebling war, sondern weil er sich auch sehr für verschiedene Kinder-Hilfsorganisationen einsetzt.

Ich habe mir deshalb für das Interview was Besonderes überlegt. Wir versuchten mit einem Selfie jede Frage und Antwort mit der passenden Mimik festzuhalten.

Die meisten kennen dich aus der Daily Soap „Alles was zählt“ in deiner Rolle als Drogenhändler Vincent Thalbach – auch „Der Transporter“ genannt. Jetzt bist du aber aus der Daily Soap sehr spektakulär ausgestiegen. Aber ganz ehrlich, bleibt der Abschied für immer oder gibt es eine Chance, dass der „Der Transporter“ wieder zurückkehrt?
Daniel Buder: Eine Chance gibt es immer. Aber der Ausstieg aus der Serie war von mir geplant, weil ich mittlerweile schon drei tägliche Serien, wie „Alles was zählt“, Sturm der Liebe und Herzflimmern gemacht habe und ich langfristig andere Formate machen will und ich deswegen aktuell auch oft in London bin. Auch wenn ich die Zeit sehr vermisse, denn das Verhältnis unter den Kollegen ist schon was ganz besonderes bei „Alles was zählt“.

Wie undankbar oder auch dankbar ist so eine Rolle als Bösewicht und welches Feedback bekommst du von deinen Fans?
Daniel Buder: Ich habe meine Rolle geliebt, weil meine Rolle als „Böser“ der Serie sehr facettenreich war. Das Feedback das ich von sehr vielen Fans bekomme ist vor allem der Wunsch, dass ich als Transporter zurückkommen soll, weil so jetzt der Gegenpol gegenüber den anderen Rollen in der Serie fehlt. Oft wurde auf meiner Facebookseite auch geschrieben, dass sie mich in der Rolle des Transporters gehasst haben, weil ich die Rolle ebenso gut gespielt habe. Das finde ich natürlich als Schauspieler großartig und das ist auch das tollste Feedback was ich bis jetzt als Schauspieler bekommen habe.

Ich könnte mir gut eine Spin-Off Serie vom „ Transporter“ vorstellen. Wie wäre diese Vorstellung für dich? Daniel Buder: Das wäre tatsächlich sensationell und würde ich sofort machen.

Dann stellt sich die nächste Frage eigentlich von selbst. Wie bist du zur Schauspielerei gekommen und war das immer schon dein Traumberuf?
Daniel Buder: Eigentlich wollte ich Profifußballer werden aber leider war ich nicht gut genug. Als junger Mensch hatte ich damals keine Peilung was ich eigentlich machen wollte. Deswegen hat meine Mutter gesagt, dass ich Polizist oder Versicherungskaufmann lernen sollte. So kam es dann, dass ich Versicherungskaufmann lernte, aber nicht lange, da ich gemerkt habe, dass dieser Beruf nicht zu mir passte. Ich wollte mich daraufhin erst einmal freischwimmen und ging 1999 für ein Jahr ins Ausland. Und damals war das noch nicht üblich und auch nicht so einfach ein Jahr ins Ausland zu gehen. Aber ich kann diese Erfahrung nur jedem Jugendlichen empfehlen, seinen Horizont dadurch zu erweitern und sich sprachlich weiter zu entwickeln. Was in der heutigen Zeit zum Beispiel durch Work and Travel viel einfacher ist. So bin ich also erst durch Umwege zur Schauspielerei gekommen und daher sollte man sich so lange ausprobieren wie es einem möglich ist, um das Richtige für sich zu finden.

Ich schreibe unter anderem auch viel über das Abfallproblem aufgrund der vielen Einweg Coffee-to-go Bechern. In Berlin werden pro Stunde ca. 20.000 Einwegbecher verbraucht und in München sind es pro Tag ca. 190.000 Coffee-to-go Becher. In ganz Deutschland heißt das dann in etwa 40.000 Tonnen Abfall im Jahr. Und den ganzen Plastikmüll in den Meeren ganz zu schweigen. Wie siehst du das Problem und wie sieht es dazu hinter den Kulissen bei den Dreharbeiten aus, sind am Set Einweg- oder Mehrwegbecher ein Thema?
Daniel Buder: Ich glaube darauf wurde hinter den Kulissen am Set tatsächlich lange nicht geachtet. In der Zeit als ich bei „Alles was zählt“ war, gab es aber ziemlich viele Veränderungen in dieser Richtung. So wurde immer mehr darauf geachtet, Plastik- aber auch Essensabfälle zu minimieren. Außerdem wurden alle Plastikwasserflaschen am Set abgeschafft und dafür wurden Wasserspender aufgestellt mit der Auflage, dass jeder seine eigene Mehrwegflasche mitbringt. Ich sehe das Plastikabfallproblem genauso wie du. Denn ich bin auch Taucher und als ich in Thailand vor Kurzem beim Tauchen war, schwamm gerade dieser Plastikteppich aus Richtung Bali vorbei. Das war ein echt heftiger Anblick. Das sind Plastikteile die Fische als Nahrung verwechseln und dann essen. Ich bin einer der Taucher der Abfall unter Wasser sammelt um dann ordnungsgemäß zu entsorgen, aber das macht jeder gute Taucher und ist deshalb auch nichts wirklich Besonderes.

Du bist ja auch beim RTL-Spendenmarathon dabei. Mit dem gespendeten Geld werden viele Kinderhilfsprojekte unterstützt. Wie unterstützt du die Aktion „RTL – Hilft Kindern“ und wie wichtig ist das für dich?
Daniel Buder: Sehr, ich unterstütze aktiv neben dem RTL-Spendenmarathon auch noch einige andere Hilfsprojekte für Kinder. So die Organisation „Kick-for-Kids“ Fußball Bundesliga Profi Dominique Heintz (SC Freiburg) und Sänger Pietro Lombardi (DSDS- Gewinner). Einmal im Jahr organisieren die beiden Freunde ein Fußballspiel und als Spieler der Mannschaft von Dominique Heintz, konnten wir in diesem Jahr für das Kinderhospiz Sterntaler e.V. ganze 50.000 Euro sammeln.

Mehr über diese Hilfsorganisationen

Mehr über das Sterntaler Kinderhospiz kann man hier auf ihrer Homepage sehen. Sie leisten einen sehr wichtigen Beitrag zur medizinischen und psychosozialen Betreuung kranker, chronisch kranker und schwerstkranker Kinder und Jugendlicher einschließlich deren Familien.
Daher möchte ich auch gerne das Sterntaler Kinderhospiz unterstützen und auf das Spendenkonto auf der Homepage des Sterntaler Kinderhospiz hinweisen.

Aber auch auf den RTL-Spendenmarathon möchte ich nochmal hinweisen. HIER kann man alle Projekte für Kinder in Deutschland und weltweit sehen, die durch den RTL-Spendenmarathon unterstützt werden. Auch hier möchte ich auf das Spendenkonto hinweisen. Ich finde das richtig toll, dass Sportler wie Toni Kroos, Musiker wie „BossHoss“ oder eben Schauspieler wie Daniel Buder ihre Bekanntheit und Popularität nutzen um Kinder in der Not zu helfen. Und das möchte ich somit auch sehr gerne unterstützen.

Livia Josephine

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